Die IG Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz


Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus

Ausstellung vom 12. Januar bis 10. Februar 2021
Volkshochschule Trier, Domfreihof 1 B, 54290 Trier

17. Februar bis 28. März 2021
Universitätsbibliothek Trier, Universitätsring 15, 54296 Trier

Der Chemiekonzern IG Farben ließ ab 1941 in unmittelbarer Nähe zum Konzentrationslager Auschwitz eine chemische Fabrik zur Produktion von Buna errichten, einem für die Kriegswirtschaft wichtigen synthetischen Kautschuk. Neben deutschen Fachkräften setzte das Unternehmen auf der riesigen Baustelle tausende von Häftlingen aus dem KZ Auschwitz ein, außerdem Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus ganz Europa. Mit der SS arbeiteten die IG-Farben-Manager eng zusammen. Für die ständig steigende Zahl von KZ-Häftlingen errichteten sie 1942 gemeinsam mit der SS das firmeneigene Konzentrationslager Buna-Monowitz. Tausende Häftlinge kamen auf der Baustelle zu Tode oder wurden in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau
ermordet, sobald sie nicht mehr arbeitsfähig waren.


Die Ausstellung des Fritz Bauer Instituts zeichnet Entstehung, Alltag und Auflösung des KZ Buna-Monowitz nach.


Kooperation der Universität Trier, AG Frieden, VHS Trier, Katholische Hochschulgemeinde Trier, Evangelische Studentinnen- und Studentengemeinde Trier und Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

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