Gedenkstätte Jüdischer Friedhof Bollendorf

Kategorie: Veranstaltungen

Einladung Einweihung Jüdischer Friedhof Bollendorf 500

 

Einweihung der neuen Gedenkstätte

Donnerstag, 12.10.2023, 14:00 Uhr

Treffpunkt: Jüdischer Friedhof, Echternacher Str, 54669 Bollendorf

Anmeldung: bis 02.10.2023 an:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder

Tel.: 06525 933930 

Männliche Besucher werden gebeten, auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen.

Nach intensivem Einsatz der Arbeitsgemeinschaft Jüdische Geschichte Bollendorf ist das Projekt „Neugestaltung der Gedenkstätte Jüdischer Friedhof in Bollendorf“ nun abgeschlossen.

Im Rahmen der Neugestaltung, die unter anderem mit Mitteln der „Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur“ und des Leader-Programms finanziert wurde, sind beschriftete Grabsteine aus der Außenmauer geborgen und durch Platzhalter mit eingearbeitetem Davidstern ersetzt worden.

Die Grabsteine wurden an der hinteren Friedhofsmauer aufgestellt. Überdies wurde eine Wegeführung über das Gelände angelegt und das Begräbnisfeld mit einer Blumenwiese neu eingesät.

Der jüdische Friedhof in Bollendorf stellt ein historisch bedeutsames Mahnmal dar, das einerseits an die Verbrechen in der nationalsozialistischen Zeit, aber andererseits und vorrangig an den allzu oft zweifelhaften Umgang mit jüdischen Kulturzeugnissen in der Nachkriegszeit erinnern soll.

Durch ihre Geschichte nimmt diese Gedenkstätte in der Südeifel eine besondere Stellung im Kontext jüdischer Erinnerungskultur ein – mit Blick auf Rheinland-Pfalz wie auch auf ganz Deutschland.


Einladung zur Veranstaltung in PDF

Text: Arbeitsgemeinschaft "Jüdische Geschichte Bollendorf"

Foto: Arbeitsgemeinschaft "Jüdischer Friedhof Bollendorf"

 

Führung auf dem jüdischen Friedhof Wittlich

Kategorie: Veranstaltungen

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Der Europäische Tag der jüdischen Kultur wird in rund 30 europäischen Ländern jährlich am 1. Sonntag im September begangen.
In Wittlich lädt aus diesem Anlass am Sonntag, 03. September 2023 das Emil-Frank-Institut Wittlich zu einer Führung auf dem jüdischen Friedhof „Judenbüsch“ ein.
Der Tag der jüdischen Kultur dient dazu, das Judentum, seine Geschichte, Traditionen und Bräuche in Vergangenheit und Gegenwart besser kennenzulernen.
Bei der Friedhofsführung wird Werner Bühler jüdische Begräbnissitten erklären und anhand einzelner Grabsteine auf die Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinde Wittlich eingehen.
Da im Judentum die Totenruhe auf ewig gilt, sind auf dem Wittlicher jüdischen Friedhof die ältesten erhaltenen Gräber der Stadt zu finden. Die Grabsteine sind beredte Zeugnisse jüdischer Kultur seit dem 17. Jahrhundert.


Treffpunkt für die Führung ist am Sonntag um 14.00 Uhr der Parkplatz am Sportzentrum Wittlich. Männliche Teilnehmer an der Führung werde gebeten eine Kopfbedeckung mitzubringen.
Die kostenlose Führung dauert einschließlich Hin- und Rückweg ca. 1,5 bis 2 Stunden. Anmeldungen sind nicht erforderlich.


Foto: Werner Bühler, bearbeitet: Hans Wax

"Nicht ganz koscher"

Kategorie: Veranstaltungen

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Am 25. April, 17:30 Uhr, im Kinopalast Wittlich 

Drei Religionen. Zwei Männer. Ein Kamel. In die Wüste geschickt hat sich Ben (Luzer Twersky) glatt selbst. Um den Verkuppelungsversuchen seiner Familie zu entgehen, bietet sich der ultraorthodoxe Jude aus Brooklyn kurzerhand an, nach Alexandria zu fliegen, um die einst größte jüdische Gemeinde der Welt zu retten. Die braucht nämlich dringend den zehnten Mann, um das anstehende Pessachfest zu feiern. Zu dumm nur, dass Ben seinen Flug verpasst und sich allzu leichtsinnig für den Landweg entscheidet. Als er mitten in der Wüste Sinai aus dem Bus fliegt, ist Adel (Haitham Omari), ein mürrischer Beduine auf der Suche nach seinem entlaufenen Kamel, seine letzte Hoffnung. Vorwärts geht es für beide Männer nur gemeinsam, aber wie vereint man 613 jüdische Glaubensregeln mit den archaischen Gesetzen der Wüste? Als auch noch das Auto den Geist aufgibt, geht es bald nicht mehr nur ums gemeinsame Essen, sondern ums nackte Überleben ...


Eine Veranstaltung des Emil Frank Instituts, Wittlich und des Kinopalasts Eifel-Mosel-Hunsrück

Führung zur Ausstellung "Jüdisches Leben in Wittlich"

Kategorie: Veranstaltungen

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Am Sonntag, den 26. März, um 15.00 Uhr,


Am Dienstag, den 28. März, um 18.00 Uhr.


Treffpunkt ist in der ehemaligen Synagoge, Himmeroder Str. 44, 54516 Wittlich.

Die Teilnahme ist kostenfrei, Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


 

Kinder und Jugendliche im Litzmannstadt-Transport, 17. 10. 1941

Kategorie: Veranstaltungen

Grenzenlos gedenken 500

Ausstellung in der Autobahn- und Radwegekirche St. Paul in Wittlich

Vernisage 14. Februar 2023, 19 Uhr

Kinder und Jugendliche im Litzmannstadt-Transport des 17. Oktober 1941. Etwa 100 Kinder und Jugendliche waren in dem Transport. Von den insgesamt 500 Menschen aus Luxemburg und der Region Trier überlebten nur 14. 

In diesem Transport waren auch 29 jüdische Zwangsarbeiter aus Luxemburg, die vorher im Arbeitslager Greimerath der „Reichsautobahn“ interniert waren. Unter ihnen fünf Jugendliche.

 Wolfgang Schmitt-Kölzer führt in die Ausstellung ein, René Richtscheid wird die AG „Grenzenlos gedenken“ vorstellen.

Die Ausstellung ist bis zum 28. Februar täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr in der Autobahn- und Radwegekirche in St. Paul zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Siehe auch


Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft „Grenzenlos gedenken“ im Rahmen der diesjährigen Veranstaltungsreihe des Landtages
Emil-Frank-Institut
Förderverein Autobahn- und Radwegekirche St. Paul

Foto: AG Grenzenlos gedenken

 

"Zerborstene Zeit"

Kategorie: Veranstaltungen

7. Februar 2023, 18 Uhr

Wittlich, ehemalige Synagoge, Himmeroderstr. 44

Professor Michael Wildt hat im Rahmen seiner Lehr- und Forschungstätigkeit an der Humbold Universität Berlin, Deutsche Geschichte aus einer anderen Perspektive dagestellt. Er greift dabei auf Tagebücher und unterschiedliche Selbstzeugnisse zurück. U.a. auch auf die Tagebücher von Matthias Joseph Mehs. 

Sein "Geschichtsbuch" "Zerborstene Zeit" fußt auf den Lebenserfahrungen von Menschen in der Zeit des Nationalsozialismuses. Ein Kapitel befasst sich mit Wittlich um 1933.

Im Rahmen eines Vortrages wird Professor Wildt die Konzeption seines Ansatzes an konkreten Beispielen erläutern ( 1926 - Josephine Baker und People of Color; 1941 – Vernichtungskrieg in der Ukraine am Beispiel der Stadt Lemberg, dem heutigen Lwiw) und in den Kontext aktueller Diskussionen setzen. 

Es gibt einen Büchertisch mit den wichtigsten Publikationen des Historikers.


  • Veranstalter:
    Emil – Frank – Institut
    Kulturamt der Stadt Wittlich
    Arbeitskreis „Jüdische Gemeinde Wittlich“

  • Literaturhinweis:
    Wildt, Michael
    Zerborstene Zeit
    Deutsche Geschichte 1918 bis 1945
    C.H.BECK.
    ISBN 978-3-406-77660-1

Letzte Spuren

Kategorie: Veranstaltungen

Flucht, Deportation und Beraubung ...

während der NS Zeit, am Beispiel einer Wittlicher Familie.

Dr. Walter Rummel, ehemaliger Leiter des Landesarchivs Speyer, referiert zu diesem Thema anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismuses.

27. Januar 2023, 19:00 Uhr ,

ehemalige Synagoge, Himmeroderstr. 44, 54516 Wittlich

Um 17:30 Uhr findet anlässlich des Gedenktages in der Rad- und Autobahnkirche ein Gottesdienst statt.


Veranstalter: Kulturamt der Stadt Wittlich, Emil Frank Institut, Arbeitskreis "Jüdische Gemeinde Wittlich"

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tele.: 06571 1466-0

Eintritt: kostenlos

Mahnwache 9. November

Kategorie: Veranstaltungen

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Der Arbeitskreis "Jüdische Gemeinde Wittlich" lädt zum Gedenken an den Novemberpogrom 1938 für den 9. November 2022 zu einer Mahnwache auf dem Marktplatz in 'Wittlich ein.

17:00 - 18:00 Uhr


Foto: Hans Wax

 

Führung auf dem jüdischen Friedhof Wittlich

Kategorie: Veranstaltungen

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Auch in diesem Herbst lädt das Emil-Frank-Institut Wittlich wieder zu einer Führung auf dem jüdischen Friedhof „Judenbüsch“ ein.

Bei der Friedhofsführung wird Werner Bühler jüdische Begräbnissitten erklären und anhand einzelner Grabsteine auf die Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinde Wittlich eingehen. 

Im Judentum gilt die Totenruhe auf ewig. Deshalb sind auf jüdischen Friedhöfen – so auch in Wittlich – sehr alte Gräber zu finden. Die ältesten Grabsteine stammen hier aus dem 17. Jahrhundert und sind so beredte Zeugnisse jüdischer Kultur.

Treffpunkt für die Führung ist am Sonntag, 23. Oktober 2022 um 14.30 Uhr der Parkplatz am Sportzentrum Wittlich. Männliche Teilnehmer an der Führung werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Die kostenlose Führung dauert einschließlich Hin- und Rückweg ca. 2 Stunden. Anmeldungen sind nicht erforderlich.


 Rückfragen: Emil Frank Institut,  06571 260124

 

 

Winter in Griechenland

Kategorie: Veranstaltungen

Deutsche Besatzung und der Holocaust an den griechischen Juden (1940 - 1944) 

Vortrag von Professor Dr. Schmick-Gustavus, Universität Bemen

Dienstag, 11. Oktober 2022, 18:30 Uhr

ehemalige Synagoge, Himmeroderstr. 44, 54516 Wittlich


Veranstalter: Emil Frank Insitiut, Wittlich, Tel.: 06571 260124

Eintritt frei

Für den Besuch der Veranstaltung gilt die Maskenpflicht

Hintergrundinformationen: Deutschlandfunk Kultur

Lit.: 
Christoph Schminck-Gustavus, Feuerrauch, Die Vernichtung des griechischen Dorfes Lyngiádes am 3. Oktober 1943, Dietz Verlag, ISBN-13: 9783801204440